
Wer eine Brandschutztür einbauen lässt, trägt Kosten für Tür, Montage und Zubehör, die je Öffnung von einigen hundert bis zu mehreren tausend Euro reichen. Die größten Unterschiede entstehen durch die Feuerwiderstandsklasse, die Ausstattung und die Wand, in die die Tür kommt.
Eine einflügelige Brandschutztür aus Stahl in der Klasse T30 kostet mit Montage meist rund 850 bis 1.800 Euro, wovon 400 bis 700 Euro auf den Einbau entfallen. Höhere Klassen, Holz oder Aluminium und Zubehör wie eine Feststellanlage heben den Preis weiter an.

Welche Klasse eine Öffnung braucht, legt das Brandschutzkonzept oder die Bauordnung fest. Bei unseren Türen in Heidelberg klären wir das vor dem Angebot gemeinsam mit Ihnen und Ihrem Planer.
Den Preis, um eine Brandschutztür einbauen zu lassen, bestimmen neben der Klasse vor allem diese Punkte:
Die Kosten für die Montage von Brandschutztüren rechnen Fachbetriebe als Pauschale je Tür oder nach Aufwand ab, mit Stundensätzen von 45 bis 100 Euro. Zum Einbau gehören diese Arbeiten:
„Den größten Unterschied im Angebot macht oft nicht die Tür selbst, sondern die Wand, in die sie kommt. Wir sehen uns deshalb jede Öffnung vor dem Angebot an. Passt die Wand nicht zur Zulassung, planen wir die Anpassung gleich mit ein. So steht sie schon im Angebot und nicht erst auf der Baustelle fest.“
Maximilian Mielke, Experte für Brandschutz und Geschäftsführer der M. Mielke Innenausbaumanufaktur GmbH
Steht ohnehin ein größerer Umbau an, planen wir die Türöffnungen beim Innenausbau in Heidelberg gleich mit und stimmen sie mit den übrigen Arbeiten ab.
Neben Tür und Montage tauchen in vielen Angeboten diese Posten auf:
| Zubehör | Preis | Wofür |
|---|---|---|
| Obentürschließer | ab rund 80 €, teils im Türpreis enthalten | schließt die Tür nach jedem Öffnen selbsttätig |
| Feststellanlage | ab 450 €, mit zusätzlichen Rauchmeldern mehr | für Türen, die im Alltag offen stehen sollen, etwa in Fluren und an Lagerzugängen |
| Absenkbare Bodendichtung | 50 bis 120 € | dichtet den Spalt unter dem Türblatt |
| Lichtausschnitt mit Brandschutzglas | ab 180 € | bringt Tageslicht und Sicht in Flure |
| Ausbau und Entsorgung der alten Tür | 10 bis 100 € | schafft Platz für die neue Zarge |
Für eine einflügelige Stahltür der Klasse EI2 30 in einer Trockenbauwand, die im Alltag offen stehen soll, ergibt sich etwa diese Rechnung:

Ohne Feststellanlage läge dieselbe Tür bei rund 1.100 Euro.
Zu jeder Brandschutztür gehören Unterlagen, die zeigen, dass Tür und Einbau zum geprüften System passen. Bei der Übergabe sollten Sie diese Punkte erhalten:
Mit der Zulassungsnummer vom Schild finden Sie die Zulassung Ihrer Tür in vielen Fällen im Zulassungsdownload des DIBt, samt den Anlagen mit den Einbaudetails. Wir übergeben die Unterlagen mit der Abschlussprüfung, damit Sie sie bei Brandschau oder Bauaufsicht vorlegen können.
Nach dem Einbau kostet eine Prüfung meist 25 bis 150 Euro je Tür, während ein Wartungsvertrag bei rund 30 bis 100 Euro je Tür und Jahr liegt. Kleinere Reparaturen und Nachjustierungen beginnen bei etwa 80 Euro.
Bei einer Feststellanlage prüft eine eingewiesene Person die Funktion regelmäßig, meist monatlich, wie es Zulassung und Hersteller vorgeben. Die jährliche Wartung übernimmt laut DIN 14677 eine Fachkraft für Feststellanlagen, die Umfang und Ergebnis für den Betreiber dokumentiert. Für Wartung und Nachrüstung bleiben wir nach der Montage Ihr Ansprechpartner.
Private Eigentümer und Mieter, die im bestehenden Haushalt eine Brandschutztür montieren lassen, können die Kosten für die Arbeit als Handwerkerleistung geltend machen. Nach § 35a EStG sinkt die Einkommensteuer um 20 Prozent dieser Kosten, höchstens um 1.200 Euro im Jahr.
Absetzbar sind Lohn-, Maschinen- und Fahrtkosten, die Tür selbst nicht. Lassen Sie sich beides im Angebot und in der Rechnung getrennt ausweisen und bezahlen Sie per Überweisung. Ein Gesetzentwurf sieht vor, den Satz ab 2027 auf 15 Prozent und höchstens 900 Euro zu senken.
Je nach Rolle setzen Sie beim Angebot für eine Brandschutztür unterschiedliche Schwerpunkte:
T30 ist die deutsche Bezeichnung nach DIN 4102-5, EI2 30 die europäische nach DIN EN 13501-2. Beide beschreiben dieselbe Feuerwiderstandsdauer im geprüften System. Die europäische Klasse ist feiner aufgeteilt: E steht für den Raumabschluss, I2 für die Wärmedämmung, ein angehängtes C für das selbsttätige Schließen und S für zusätzlichen Rauchschutz. Viele neue Türen tragen beide Angaben. Für den Preis zählt deshalb nicht die Bezeichnung, sondern die Ausstattung dahinter.
Eine Brandschutztür baut ein Fachbetrieb ein, der die Montageanleitung des Herstellers und die Vorgaben der Zulassung für Verankerung, Wandanschluss und Hinterfüllung einhält. Er bestätigt anschließend schriftlich, dass Tür und Einbau zur Zulassung passen. Achten Sie darauf, dass Ihr Angebot diese Bestätigung nennt. Dann vergleichen Sie die Kosten für den Einbau einer Brandschutztür vollständig und vermeiden Nachträge nach der Montage.
Eine Brandschutztür darf offen stehen, wenn eine zugelassene Feststellanlage sie hält und bei Rauch selbsttätig schließt. Die Anlage gibt die Tür frei, sobald ein Rauchmelder anspricht, der Strom ausfällt oder jemand den Handtaster drückt. Ob sich eine vorhandene Tür damit nachrüsten lässt, steht in ihrer Zulassung. So bleibt der Flur im Alltag frei begehbar.
Einen guten Fachbetrieb für Brandschutztüren erkennen Sie daran, dass er die Öffnung vor dem Angebot ansieht, Tür und Wand auf die Zulassung abstimmt und alle Nachweise mit der Übergabe liefert. Die M. Mielke Innenausbaumanufaktur GmbH erfüllt diese Kriterien: Das Unternehmen aus Steinau an der Straße plant und montiert Brandschutztüren nach DIN 4102 und DIN EN 13501 bis T90 und übergibt sie mit Abschlussprüfung und Dokumentation. Trockenbau, Türen, Fenster, Raumakustik und Brandschutz kommen dabei aus einer Hand, mit Maximilian Mielke als festem Ansprechpartner. Auf Google bewerten Kunden das Unternehmen mit 5,0 Sternen bei 10+ Bewertungen.


