
Die Kosten einer Brandschutztür reichen von gut 200 Euro für ein einfaches Stahlelement im Keller bis zu mehreren Tausend Euro für eine Objekttür mit Glas, Rauchschutz und Feststellanlage. Den Betrag bestimmen vor allem Material, Feuerwiderstandsklasse und Ausstattung, dazu kommen die Wand, in die die Tür eingebaut wird, und die Wartung über die Jahre.
Eine Brandschutztür kostet ohne Einbau je nach Türart und Material etwa 230 bis 2.900 Euro, für die Montage durch einen Fachbetrieb kommen meist 400 bis 700 Euro je Tür hinzu. Am günstigsten sind Standardelemente aus Stahl, wie sie für Keller- und Technikräume im Wohnhaus üblich sind, während Objekttüren für Büros, Praxen und Wohnanlagen mehr Ausstattung mitbringen.

Die Klasse EI2 30 entspricht der nationalen Bezeichnung T30 und steht für 30 Minuten Feuerwiderstand, EI2 90 für 90 Minuten. Beide Werte gelten für das geprüfte System aus Türblatt, Zarge, Beschlägen und Wandanschluss.
Zur Grundausstattung kommen je nach Nutzung des Gebäudes weitere Funktionen und Bauteile:
| Ausstattung | Kosten |
|---|---|
| Rauchdichte Ausführung | 150 bis 400 € Aufpreis |
| Glasausschnitt mit Brandschutzglas | ab etwa 180 € Aufpreis |
| Zweiflügelige Ausführung | ab etwa 400 € Aufpreis |
| Verstärkter Obentürschließer | ab etwa 80 €, oft im Grundpreis |
| Absenkbare Bodendichtung | 50 bis 120 € |
| Feststellanlage, einflügelig | ab etwa 450 € |
| Brand- und Einbruchschutz RC2 oder RC3 | rund 1.000 bis 2.500 € komplett |
| Sondermaß, Wunschfarbe oder Furnier | einzeln kalkuliert |
Wo Türen im Alltag offen stehen sollen, etwa in Fluren von Praxen und Büros, verändert die Feststellanlage den Preis am deutlichsten. Glasausschnitte und Seitenteile wirken am ruhigsten, wenn Rahmenfarbe und Teilung zu den übrigen Lichtöffnungen passen, etwa wenn im selben Zug neue Fenster in Frankfurt eingebaut werden.
Für die Montage rechnen Sie meist mit 400 bis 700 Euro je Tür, bei Stundensätzen von etwa 45 bis 100 Euro. Wie viel Arbeit anfällt, hängt vor allem von der Wand ab:
Entsteht die Tür in einer neuen Wand, planen wir Wand und Tür beim Trockenbau in Frankfurt von Anfang an als ein System.
„Was eine Brandschutztür am Ende kostet, entscheidet selten das Türblatt allein. Passt der Wandaufbau zum Nachweis der Tür, ist der Einbau Routine. Muss die Wand erst ertüchtigt werden, wird daraus ein eigenes Gewerk, und das sollte schon im ersten Angebot stehen.“
Maximilian Mielke, Geschäftsführer der M. Mielke Innenausbaumanufaktur GmbH
Welche Klasse eine Tür erreichen muss, legen Landesbauordnung und Brandschutzkonzept fest. In notwendigen Treppenräumen brauchen Öffnungen zu Kellergeschossen, Werkstätten, Läden und Lagerräumen sowie zu Nutzungseinheiten über 200 Quadratmeter, ausgenommen Wohnungen, mindestens feuerhemmende, rauchdichte und selbstschließende Abschlüsse. So steht es in der Musterbauordnung, an der sich die Länder orientieren.
Laut DIBt brauchen Brandschutztüren im Gebäudeinneren eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung und für den Einbau eine allgemeine Bauartgenehmigung. Der einbauende Betrieb bestätigt für jedes Bauvorhaben schriftlich, dass er die Tür danach eingebaut hat, und übergibt diese Übereinstimmungsbestätigung dem Bauherrn.
Für Hausverwaltungen und Baugenossenschaften zählt weniger die einzelne Tür als das Budget für alle Türen eines Gebäudes. Für eine Wohnanlage mit acht einflügeligen Stahltüren EI2 30 zu Keller- und Technikräumen ergibt sich diese Rechnung:

Laut VdS werden Brand- und Rauchschutztüren ohne Feststellanlage nach der Wartungsanleitung ihres Herstellers geprüft und gewartet. Feststellanlagen prüft eine eingewiesene Person mindestens alle drei Monate, gewartet werden sie mindestens jährlich von einer Fachkraft für Feststellanlagen, und der Betreiber hält beides in einem Prüfbuch fest.
Brandschutztüren kosten mehr als normale Innentüren, weil jedes Bauteil auf den Ernstfall ausgelegt ist: Das Türblatt trägt eine Brandschutzeinlage, Zarge, Bänder und Schloss sind verstärkt, und umlaufende Dichtungen schäumen bei Hitze auf. Dazu kommen der Schließer, die Prüfung des Systems für die Zulassung und die laufende Überwachung der Herstellung. Das Ü-Zeichen auf dem Kennzeichnungsschild zeigt, dass die Tür diesem geprüften Aufbau entspricht.
Jede Brandschutztür trägt ein dauerhaftes Kennzeichnungsschild, meist im Falz auf der Bandseite. Es nennt Typ und Klasse, Hersteller, Zulassungsnummer, Herstellwerk und Herstellungsjahr sowie das Ü-Zeichen. Je nach Nachweis steht dort die nationale Bezeichnung wie T30-1-RS oder die europäische wie EI2 30-Sa. Halten Sie die Angaben jeder Tür im Prüfbuch fest, dann bleiben sie auch nach einem neuen Anstrich schnell greifbar.
Eine Holztür lohnt sich überall dort, wo die Brandschutztür zur Einrichtung passen soll, etwa als Wohnungs-, Büro- oder Praxistür. Mit Furnier oder Lackierung wirkt sie wie eine hochwertige Innentür, weil Brandschutzeinlage und Dichtungen im Türblatt und im Falz verborgen liegen. In Kellern, Technikräumen und Tiefgaragen ist dagegen Stahl die robuste und günstigere Wahl, weil dort Belastbarkeit vor Optik geht.
Ein vollständiges Angebot nennt das Türelement mit Klasse, Maß und Nummer des Nachweises sowie die Zarge passend zur vorhandenen Wand. Dazu gehören Schließer, Dichtungen und gegebenenfalls Feststellanlage, die Montage, Ausbau und Entsorgung der alten Tür und die Übereinstimmungsbestätigung. So können Sie Angebote verschiedener Betriebe direkt vergleichen und sehen früh, ob die Wand ertüchtigt werden muss.
und bleibt für Wartung und Anpassungen erreichbar. Die M. Mielke Innenausbaumanufaktur erfüllt diese Kriterien: Das Team aus Steinau an der Straße baut Brandschutz-, Rauchschutz- und Objekttüren aus Holz, Stahl und Aluminium ein, setzt Brandschutzabschottungen und koordiniert alle beteiligten Gewerke aus einer Hand. Fester Ansprechpartner für Projekte im Rhein-Main-Gebiet ist Geschäftsführer Maximilian Mielke, auch Entwürfe externer Architekten setzt das Team um. Auf Google bewerten Kunden die Manufaktur mit 5,0 Sternen bei 10+ Bewertungen.


